Eine historische Kreuzeryacht restaurieren und segeln.


Wer wir sind

Angefangen hat alles mit mir (Frederic), als ich nach über einem Jahr Vorbereitung den Entschluss fasste, „Stella“ von ihrer vorherigen Eignergemeinschaft in Schweden zu kaufen. Seither ist viel passiert: wir haben den alten Innenraum entfernt, viele moderne Anbauteile und Ausrüstungsgegenstände zurückgebaut bzw. abgenommen und sind für die nächsten Schritte der Restaurierung in eine Scheune umgezogen. Dazu konnten wir zum ersten Mal ihre Geschichte vollständig nachzeichnen – vor allem in Erfahrung bringen, wer „Stella“ ursprünglich bei Max Oertz in Auftrag gab. All dies wäre nicht möglich gewesen ohne die tatkräftige Unterstützung vieler Menschen: meiner Partnerin Emily, die das Projekt gemeinsam mit mir durchführt, meiner Familie, dem vorherigen Eigner Per und seiner Eignergemeinschaft, unserem Bootsbauer Fredrik, unseren Hafenbekanntschaften und dem Borstahusener Museumsverein, ehemaligen Mitseglern und Kennern des Bootes, sowie vielen engagierten Freunden und Bekannten aus Schweden und Deutschland, besonders im Freundeskreis klassische Yachten.

Als ich „Stella“ übernahm, wusste ich, dass sie etwas ganz besonderes ist. Und, dass sie mehr verdient, als privat nur ein paar Wochen im Jahr aus der Kieler Bucht in die Dänische Südsee zu segeln. Sie ist eine schnelle Tourenyacht, gebaut für den Regattaeinsatz für den Lübecker Kunstmäzen Dr. Max Linde und Senator Paul Strack. Walter Protzen segelte mit ihr viele Tausend Seemeilen auf Nord und Ostsee und machte das Fahrtensegeln in Deutschland überhaupt erst populär. Sie ist aber auch eines der ältesten Zeugnisse des deutschen Yachtbaus und zeugt noch heute von der Sorgfältigkeit und dem handwerklichen Können des Konstrukteurs Max Oertz und seiner Werft, dem Einfluss des Mäzenatentums auf Kunst, Kultur und Sport um 1900 und der zahlreichen Leben, die sie berührt und verändert hat.


Daher haben wir uns die Aufgabe gestellt, „Stella“ entsprechend ihrer ursprünglichen Konstruktion und mit Respekt vor dem Bootsbauerhandwerk zu restaurieren und dabei soviel denkmalwerte Substanz wie möglich zu erhalten. Gemeinsam wollen wir diese bedeutende maritime Denkmal entsprechend der Restaurierungsrichtlinien des Freundeskreises Klassische Yachten wieder sicher und seefest machen, sie erhalten und pflegen, sowie jedes Jahr mit ihr einen langen Törn auf Nord- und Ostsee segeln um vielen Menschen die Seemannschaft auf einer klassischen Yacht näher zu bringen und damit diese wichtigen Handwerke – traditioneller Bootsbau und Seemannschaft – zu erhalten.

Bei der Restaurierung freuen wir uns über eure Unterstützung!

Wir sind immer auf der Suche nach Menschen, die uns dabei helfen möchten möchten, Stella wieder sicher und seefest zu machen, und um diesen Stern des deutschen Yachtbaus in altem Glanz erstrahlen zu lassen. Egal ob als Privatperson, Unternehmen oder Verein, wir sind für jede Hilfe dankbar!

Haben wir euer Interesse geweckt?